
Der Lehrgang besteht aus zwei Teilen. Er kombiniert zwei Weiterbildungen perfekt miteinander. Im ersten Teil erlangst du alle Kenntnisse für den Beruf als Korrektor/-in. Bereits während des Lehrgangs kannst du die Übungsblöcke für die Prüfungsvorbereitung nutzen. Bestehst du die Prüfung, darfst du dich Dipl. Korrektor/-in nennen.
Mit dem ersten Teil des Lehrgangs hast du auch gleich die Grundlage für den zweiten Teil, das Lektorieren, geschaffen – denn das Korrektorat ist immer Teil des Lektorats. Im zweiten Teil erwirbst du sämtliches Wissen über das Lektorieren und schreibst am Schluss eine Diplomarbeit. Hast du den zweiten Teil ebenfalls bestanden, bist du Dipl. Lektor/-in.
Grundsätzlich empfehlen wir dir, den ganzen Lehrgang zu absolvieren. Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass das Einsatzgebiet von Korrektor/-innen bedeutend kleiner ist. Viele Texte erfordern tiefere Eingriffe und dafür braucht es Lektoratskenntnisse. Hast du nur das Korrigieren besucht, wirst du im Alltag viele Aufträge ablehnen müssen. Mit beiden Lehrgangsteilen bist du aber optimal auf die Berufswelt vorbereitet.
Für den zweiten Teil, das Lektorieren, sind Korrektoratskenntnisse zwingend notwendig. Den ersten Teil kannst du nur weglassen, wenn du zum Beispiel schon einen eidg. Fachausweis im Korrigieren besitzt oder eine ähnliche Weiterbildung abgeschlossen hast. Lass uns am besten darüber reden, welche Kenntnisse du mitbringst und wie deine berufliche Zukunft aussehen soll.
Keine Sorge, wir erwarten nicht, dass du alles schon kannst. Sonst würdest du im Lehrgang ja nichts mehr lernen. Grundlegende Sprachkenntnisse und ein gutes Gespür für die Sprache sind aber sicher nicht fehl am Platz.
Eine Aufnahmeprüfung gibt es nicht. Wir finden dieses Vorgehen nicht zeitgemäss. Aber wir finden es wichtig, dass sowohl du als auch wir uns über unsere Erwartungen austauschen können. Lass uns darüber reden, wo du stehst, was du lernen möchtest und ob der Lehrgang das Richtige für dich ist.
Schreib uns doch kurz oder ruf an. Dann können wir uns austauschen.
Unsere Dozentinnen und Dozenten sind quakktastisch! Sie bringen alle ein umfangreiches Wissen in den jeweiligen Bereichen mit und teilen natürlich auch ihre Praxiserfahrung mit dir. Aber was schreiben wir hier noch lange herum. Du möchtest bestimmt Fotos und Namen sehen. Voilà – der Button führt dich dorthin.
Dauer:
23 Tage (Teil 1, inkl. Prüfung) + 20 Tage (Teil 2, inkl. Coaching Diplomarbeit) = 43 Tage (342 Lektionen) verteilt auf 1,5 Jahre
Daten:
August 2027 bis März 2029
Ort:
Etwa 60 Prozent des Unterrichts findet online statt.
Die restlichen Schultage werden am Bahnhof Luzern durchgeführt.
Unterrichtsplan Lehrgang Korrigieren/Lektorieren 2027–2029 downloaden
Kosten:
7'900 Franken | Teil 1 | Korrigieren
7'500 Franken | Teil 2 | Lektorieren
550 Franken Prüfungsgebühr pro Teil
Lehrmittel sind inbegriffen (Heuer, Duden-Bibliothek)
Frühbucherrabatt:
Du gehörst zu den Spontanen und weisst jetzt schon, dass du den Lehrgang besuchen möchtest? Dann haben wir eine Überraschung für dich: Wenn du dich bis am 31.12.2026 für den Lehrgang anmeldest, erhältst du 400 Franken Rabatt.
Anmeldeschluss:
Der nächste Lehrgang startet im August 2027. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kontaktiere uns also rechtzeitig, wenn du Interesse hast.
Wenn du bei uns einen Lehrgang besuchst, wirst du automatisch Teil unserer Quakkommunity (siehe AGB). Während dieser Zeit erhältst du auf alle Kurse und Workshops 10 Prozent Rabatt.
Der erste Schritt ist schnell gemacht: Du füllst einfach das Formular aus. Das ist für dich unverbindlich. Wir nehmen anschliessend mit dir Kontakt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Texte analysieren, Sätze lektorieren, Wörter korrigieren – das macht doch heute alles ChatGPT. Warum also das Korrigieren und Lektorieren zum Beruf machen? Wir haben denjenigen gefragt, der es am besten wissen muss: ChatGPT selbst. Hier das Protokoll des aufschlussreichen Gesprächs zwischen unserem Quakko und ChatGPT:


Quakko: Lieber ChatGPT, braucht es mich als Korrektor trotz KI noch?
ChatGPT: Als Korrektor spielst du eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der sprachlichen Qualität von Texten. Obwohl KI-gestützte Werkzeuge wie Grammatik- und Rechtschreibprüfungssoftware Fortschritte machen, sind sie oft nicht in der Lage, den Kontext oder die Feinheiten menschlicher Sprache vollständig zu erfassen. Dein Fachwissen und deine Fähigkeit, Nuancen zu erkennen und kreative Lösungen anzubieten, sind weiterhin von unschätzbarem Wert. KI kann helfen, repetitive Aufgaben zu automatisieren und deine Effizienz zu steigern, aber sie wird nicht in der Lage sein, deine kritische Denkfähigkeit und dein Einfühlungsvermögen zu ersetzen. Insgesamt könnten KI-Technologien deine Arbeit ergänzen und optimieren, aber sie werden sie nicht überflüssig machen.
Quakko: Das sehe ich genauso wie du. Und wie sieht es mit Lektoren aus? Braucht es trotz ChatGPT noch Lektorinnen?
ChatGPT: Absolut! Lektorinnen spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der inhaltlichen Qualität von Texten. Auch wenn KI-gestützte Systeme wie ChatGPT dazu beitragen können, grundlegende stilistische Verbesserungen vorzuschlagen, sind sie nicht in der Lage, komplexe kreative Entscheidungen zu treffen oder den Kontext eines Textes vollständig zu erfassen.
Lektorinnen bringen menschliches Fachwissen und kritische Denkfähigkeiten ein, um die Kohärenz, Konsistenz und den Stil von Texten zu verbessern. Sie können subtile Nuancen wahrnehmen, die Maschinen oft entgehen, und bieten massgeschneiderte Lösungen für die individuellen Anforderungen eines Textes. Kurz gesagt, während KI-Technologien wie ChatGPT den Lektoratsprozess unterstützen können, bleibt die Rolle von Lektorinnen unverzichtbar für die Sicherstellung höchster Qualität in der Textbearbeitung und -verbesserung.
Wir finden, dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen, oder?
Du hast Fragen? Du bist unsicher? Oder du bist total sicher, möchtest aber einfach mal mit der Schulleitung schnattern? Aber gerne.